Was bedeutet E‑Stim?
E‑Stim ist eine Sammelbezeichnung für elektrische Stimulation. Geräte erzeugen kontrollierte elektrische Impulse, die über Elektroden übertragen werden. Signalform, Impulsbreite, Frequenz, Ausgangsstufe und Steuerung unterscheiden sich je nach Gerät erheblich.
E‑Stim und TENS sind nicht automatisch dasselbe
TENS steht für transkutane elektrische Nervenstimulation und wird typischerweise im medizinischen oder therapeutischen Kontext verwendet. Erotische E‑Stim-Geräte können in elektrischen Grundprinzipien Ähnlichkeiten besitzen, haben aber einen anderen vorgesehenen Verwendungszweck. Herstellerklassifizierung und Bedienungsanleitung sind entscheidend.
Was bedeuten 2 oder 4 Kanäle?
Ein Kanal bildet einen separat steuerbaren Ausgangspfad. ET312B, MK312-BT, E‑Stim 2B und Tension Lover 2 arbeiten mit zwei Kanälen. Der ZC95 MKII bietet vier vollisolierte Kanäle und kann dadurch mehr unabhängige Ausgangspaare gleichzeitig steuern.
Warum gibt es Audio-Modi?
Bei Audio-Modi wird ein Audiosignal als Steuersignal für die Modulation verwendet. Der historische ET312B war für Stereo-Audioverarbeitung bekannt; auch aktuelle Systeme wie MK312-BT, ZC95 und 2B bieten Audiofunktionen in jeweils eigener Implementierung.
Sicherheitsgrundlagen
Wichtige technische Begriffe
Frequenz (Hz)
Wie häufig elektrische Impulse beziehungsweise Pulsgruppen pro Sekunde auftreten.
Impulsbreite (µs)
Wie lange ein einzelner Impuls dauert. Geräte geben diesen Wert nicht immer direkt frei.
Biphasisch
Signalform mit positiver und negativer Phase; die genaue Umsetzung variiert je nach Gerät.
Isolation
Elektrische Trennung von Ausgangskanälen oder Versorgungsteilen; technisch relevant für Mehrkanal-Architekturen.